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TAGESLICHT Beitragsbilder 28

Epstein: Ist eine bessere Gesellschaft unmöglich?

Viele Menschen beschäftigt zur Zeit die Veröffentlichung der Epstein-Dokumente, die die Abgründe menschlicher Verbrechen offenbaren – und das zu einem großen Teil in der Spitze unserer Gesellschaft.

Diese Unterlagen legen nahe: Wer über sehr viel Macht und Reichtum verfügt, kann sich zu oft auch Dinge erkaufen, die niemals käuflich sein dürften. Dazu gehören nicht nur Frauen, sondern auch Politiker, Medien und damit gesellschaftlicher Einfluss.

Denn nicht nur wurden sexuelle und finanzielle Verbrechen wie die Epstein von den Mächtigen gedeckt – sie sind derzeit grundlegend in den Kreisen der Macht angelegt.

 

Die entscheidende Frage

Für mich stellt sich damit die entscheidende Frage: wie kann ich selbst dazu beitragen, dass eine menschliche Gesellschaft entsteht, in der das nicht passiert?

Eine Welt, in der die Würde jeder Frau, jedes Menschen und jedes Lebewesens anerkannt und gelebt wird? In der niemand einfach unbegrenzt Reichtum anhäufen darf – sondern wo das innere Verlangen nach immer mehr auf etwas Feineres gelenkt wird?

Aus Sicht der Philosophie des Neohumanismus gibt es drei Stufen in der Errichtung solch einer Gesellschaft.

 

Die innere Arbeit

Epstein ist kein Einzeltäter. Sein Wirken erscheint als Zeichen einer größeren gesellschaftlichen Krankheit. Zur Lösung des Problems braucht es einen Wandel der gesellschaftlichen Ordnung – von Grund auf.

Doch wer kann die neue Ordnung aufbauen? Und sie mit fähiger Führung füllen? Es braucht Menschen, die tief mit ihrem Gewissen verbunden sind – mit einem inneren Kompass, der Druck und Versuchungen standhält.

Da alles in dieser Welt ständigem Wandel unterliegt, ist jedoch auch dieser innere Kompass oft unbeständig. Die Verbindung mit der beständigen Wahrheit, mit der Seele in uns und mit der Höchsten Seele in allem, schafft eine unerschütterliche Grundlage.

Die Höchste Seele – das ist das unendliche Bewusstsein, das allem Leben zugrunde liegt.

Es ist die spirituelle Hingabe, die es ermöglicht, auch in den widrigsten Umständen den eigenen ethischen Grundsätzen treu zu bleiben. Gewissenhaftigkeit und spirituelle Hingabe können, ja müssen durch regelmäßige innere und äußere Übung erlernt und entwickelt werden.

Der erste Schritt zur Erschaffung einer menschlichen Gesellschaft ist daher die innere Arbeit: eine geordnete und zielgerichtete Praxis – die auf gelebten Werten aufbaut und auf die höchste Seele, das unendliche göttliche Bewusstsein, ausgerichtet ist.

 

Der Wandel des gesellschaftlichen Denkstroms

Die zweite Stufe der Errichtung einer menschlichen Gesellschaft erwächst aus der ersten. Die persönliche innere Arbeit, die spirituelle Praxis, pflegt und nährt unseren größten inneren Schatz: die Liebe zur Schöpfung und zum Schöpfer.

Wenn diese allumfassende Liebe nun ausgedrückt und weitreichend verbreitet wird, wird sie mehr und mehr den gesellschaftlichen Denkstrom beeinflussen.

Menschen sind – oft unbewusst – in ihrem Denken miteinander verbunden. Zur Zeit ist das gesellschaftliche Denken hauptsächlich auf äußerliches Vergnügen ausgerichtet. Weltliches Vergnügen wird als Quelle des Glücks angesehen – trotz seiner offensichtlichen Begrenztheit und Vergänglichkeit.

Ein Wandel im Denkstrom, der das gesellschaftliche Denken auf den göttlichen Kern in allem, die Höchste Seele, lenkt, wird den Fortschritt der Menschheit erheblich beschleunigen. Wie?

Die Verwirrung der Menschen, die durch eine Ausrichtung auf äußeres Vergnügen entsteht, wird allmählich zurückgehen. Wer in enge Berührung mit dem Leitgedanke der Seele kommt, kann erfahren: Die Quelle meines Glücks und meiner Kraft liegt in mir.

Wenn mehr und mehr Menschen auf diese Weise aufwachen und ihre tiefere menschliche Güte entfalten, wird sich das Gleichgewicht der gesellschaftlichen Kräfte ändern. Die wohlwollenden Kräfte werden schließlich die Kräfte der Ausbeutung und Gier überwinden können.

 

Die Vollendung: eine unaufhaltbare Kraft

Die dritte Stufe ist das Ergebnis und die Vollendung der ersten beiden. Die persönliche spirituelle Praxis führt letztendlich zur völligen Verbundenheit und zur Einheit mit dem Weltganzen. Wer diesen Zustand erreicht, wird selbst zum Werkzeug göttlicher Güte, die dann ungehindert durch ihn oder sie fließen kann.

Wenn mehr und mehr Menschen diesen Zustand erreichen, wird die gemeinschaftliche Schöpferkraft und der wohlwollende Tatendrang so gewaltig, dass nichts mehr diese neue Kraft aufhalten kann.


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