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Bedroht uns der Krieg gegen Iran hier in Deutschland?

 

Manchmal geschehen Ereignisse, die sich sehr bedeutsam anfühlen, und doch dreht sich die Welt vor den eigenen Augen weiter, als wäre nichts geschehen.

In diesen Momenten fragt man sich leicht: Bin ich verrückt? Reagiere ich über? Liege ich falsch?

Der Krieg gegen Iran ist für mich so ein Moment.

Für mich fühlt es sich an, als hätte sich etwas Grundlegendes geändert, und doch pulsiert das Leben auf der Straße vor meinem Fenster unverändert weiter.

Daher versuche ich der Frage, wie groß die Bedrohung für uns hier in Deutschland wirklich ist, möglichst objektiv nachzugehen.

Dabei sehe ich drei zentrale Fragen:

1. Wie weit wird der Krieg selbst eskalieren? Wird es Krieg in Europa selbst geben?
2. Wie sehr und wie wird die Wirtschaft betroffen sein?
3. Welche Schritte sind jetzt angemessen, um nicht überzureagieren, aber die veränderte Lage auch nicht einfach zu ignorieren?

Diesen Fragen werde ich im Folgenden nachgehen.

Wie weit wird der Krieg gehen?

Sehr knapp zusammengefasst geht es in diesem Krieg um den Niedergang einer Großmacht, die ihre Macht und ihren Reichtum erhalten will, indem sie ihre stärksten Konkurrenten aus einer vermeintlichen Position der Stärke angreift, bevor sie mehr und mehr ihrer Überlegenheit einbüßt.

Die genauen Beziehungen unter den verschiedenen Akteuren sind vielschichtig und kaum vollständig zu erfassen. Dieses große, historisch wiederkehrende Muster ist aus meiner Sicht jedoch klar erkennbar.

Die Angreifer wollen diesen Krieg und weder Frieden noch Verhandlungen. Hier sprechen die Handlungen eine klare Sprache. Schon mit dem Erstschlag haben sie praktisch alle Brücken hinter sich abgerissen, um einen Rückzug unmöglich zu machen.

Ähnliches sehen wir auf der Seite der Attackierten. Die Aussagen und Handlungen Irans sprechen eine klare Sprache.

Dieser Krieg wird die Welt wahrscheinlich über Monate, wenn nicht sogar Jahre, prägen.

Von der jetzigen Situation aus sehe ich zwei große Eskalationsstufen, die uns hier unmittelbar und zeitnah beeinflussen würden:

1. Der direkte und offene Kriegseintritt Deutschlands und anderer europäischer Staaten. Wahrscheinlich würde China dann auch in den Krieg eintreten und wir befänden uns im Dritten Weltkrieg, mit allen Unwägbarkeiten, die das nach sich ziehen würde.
2. Der Einsatz von Atomwaffen. Die Großmacht arbeitete viele Jahre an der Erschaffung neuer Atomsprengköpfe, die man auch tatsächlich einsetzen kann: sogenannte „Mini-Nukes“ oder Mini-Atombomben. Gleichzeitig wurden bewusst und strategisch Atomwaffenabkommen aufgekündigt.

Der Einsatz von Atomwaffen ist strategisch nicht mehr so undenkbar wie noch im Kalten Krieg. Dadurch wird deren Einsatz wahrscheinlicher.

Iran ist selbst ein militärisch hochgerüsteter Staat und scheint der Großmacht gerade enormen Widerstand zu bieten. Je länger der Krieg andauert und je schwieriger die Lage für die Großmacht wird, desto wahrscheinlicher wird es, dass eine oder beide dieser Möglichkeiten eintreten.

Sollte es so weit kommen, sind schnelles Handeln und gute Vorbereitung wichtig. Zu den Möglichkeiten, sich vorzubereiten, komme ich weiter unten noch, doch erst einmal so viel: Das Allerwichtigste sind innere Ruhe und ein klarer Plan.

Was würdest du tun, wenn du die Nachricht über einen nuklearen Erstschlag oder den Kriegseintritt Deutschlands erhältst?

Diese Frage klar beantworten zu können, wird dir im Ernstfall einen großen Vorteil verschaffen. Kannst du das nicht, dann plane dafür.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen

Unsere Energieversorgung ist die größte Schwachstelle in Deutschland und Europa. Etwa 55 % bis 58 % der fossilen Brennstoffe, die in der EU verbraucht werden, wurden im Jahr 2025 aus dem nicht-europäischen Ausland importiert.

Von der Lebensmittelproduktion über die Chemieindustrie bis hin zu Mobilität, Elektrizität und Heizen sind praktisch alle alltäglichen Bereiche grundlegender Versorgung von Energie abhängig. Erneuerbare Energien ändern daran wenig bis gar nichts. Nicht ohne Grund plant die Bundesregierung den Bau neuer Gaskraftwerke.

Russland sowie der Nahe und Mittlere Osten fallen aufgrund der politischen Situation wahrscheinlich aus. Dadurch ergibt sich eine große Abhängigkeit von den USA, durch die sich das neuerliche Desinteresse des Bundeskanzlers für das Völkerrecht zumindest teilweise erklären lässt.

Abhängigkeit ist teuer.

Wahrscheinlich wird fossile Energie, und damit sämtliche Energie, auf absehbare Zeit grundsätzlich verfügbar bleiben. Die Versorgungslage wird jedoch noch instabiler und teurer.

Es ist daher sinnvoll, die Entwicklungen genau zu verfolgen und auch hier Vorbereitungen zu treffen.

Ein Frühwarnbarometer für eine aufziehende Energiekrise sind die Gasspeicherfüllstände sowie die Erdölnotreserve der Bundesregierung. Sollte sich im Sommer abzeichnen, dass die Füllstände der Gasspeicher zum Beginn der Heizperiode deutlich unter den Mindestanforderungen von 80 % liegen, wird eine Gasmangellage im Winter sehr wahrscheinlich und nur durch ungewöhnlich warmes Wetter abwendbar.

Wird die staatliche Erdölreserve aktiviert, ist dies ebenfalls ein klares Anzeichen für eine aufziehende Energiekrise.

Die beste Vorbereitung ist hier aus meiner Sicht:

* Den eigenen Autotank möglichst voll halten
* Eine Benzinreserve in Kanistern vorzuhalten, wenn möglich
* Bargeld für mindestens eine Woche vorrätig zu haben, da digitale Zahlungen bei Stromausfällen unmöglich werden
* Und wieder vor allem: einen Plan zu haben und informiert zu sein

Wie jetzt vorbereiten?

Einiges habe ich schon geschrieben. Hier noch einmal eine Liste:

* Einen Plan haben und Entwicklungen verfolgen
* Einen Notvorrat essenzieller Güter anschaffen

* Benzin/Gas/Heizmittel
* Nahrung und Verpflegung
* Weitere persönliche Planungen – hier kann KI sehr hilfreich sein
* Spirituell geerdet bleiben

Der letzte Punkt ist der wichtigste. Letztlich können wir nie mit Sicherheit sagen, was passieren wird. Unsere innere Festigkeit ist das beste Fundament, um auf jede Situation reagieren zu können.

Es scheinen schwerere Zeiten auf uns zuzukommen. Doch diese Zeiten bieten auch Chancen. Die Menschheit sehnt sich nach Fortschritt, doch um fortzuschreiten, muss sie sich erst aus den Fesseln des Materialismus befreien.

Dieser Tag wird kommen und ist nun ein Stück näher gerückt.


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