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ChatGPT Image 5. Jan. 2026, 20_43_38

Befreiung des Verstandes – Voraussetzung für eine goldene Zukunft

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Leben zeichnet sich unter anderem aus durch den Drang zur Entfaltung. Genauso wie etwa Pflanzen einen natürlichen Drang haben, zu wachsen und sich auszudehnen, so haben wir als Menschen auch einen Drang, unseren geistigen Horizont beständig zu erweitern.

Ein wacher und offener Geist bildet eine wichtige Grundlage, neue Erkenntnisse zu erlangen und neue Sichtweisen zu erfahren.

Allzu oft hindern uns aber begrenzende, starre Ideen daran, unsere Gedanken frei und vernünftig fließen zu lassen – solche Ideen werden Dogmen gennant. Der spirituelle Meister Shrii Shrii Anandamurti beschreibt es so:

Was ist Dogma?
Ein Dogma ist eine vorgefasste Idee, die den Menschen daran hindert, die Grenzen dieser Idee oder dieses Gegenstandes zu überschreiten. In einer solchen Situation kann der menschliche Verstand nicht frei wirken.

 

Wo eine Idee nicht hinterfragt werden darf, wo unvernünftige Ideen als Wahrheit angepriesen werden – dort ist Dogma. Damit die Menschheit sich entwickeln kann, müssen die Fesseln dieser Dogmen abgelegt werden.

Im Dienst der Menschheit muss der Verstand von allen Arten von Fesseln befreit werden: von jeder Form von Dogma, von allen unheiligen Einflüssen. Solange dies nicht erreicht ist, kann die Menschheit keine strahlende Zukunft haben.

Wenn die heutige Menschheit den Anbruch einer goldenen Morgenröte verkünden will, muss sie eine umfassende Befreiung des menschlichen Verstandes herbeiführen – durch einen unnachgiebigen Kampf gegen das Dogma, getragen von unbegrenztem und ungehemmtem Mut.

Deshalb sollte in allen Teilen der Welt und in alle Richtungen ein einziger Ruf widerhallen, aus allen Mündern immer wieder neu:
„Dogma – nicht mehr, nicht mehr!“

 

 

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