Die 4 Wege, Zufriedenheit zu suchen
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Schauen wir uns vier verschiedene Ansätze an, mit denen Menschen versuchen, Glück und Zufriedenheit zu erlangen.
Erstens gibt es physische Freuden, wie etwa gut schmeckendes Essen, feine Kleidung, luxuriöses Wohnen usw.
Wir mögen Erfahrungen dieser Art, weil bereits die Sinnesreize selbst angenehm sind. Eine Süßigkeit schmeckt süß, und der Geschmack selbst fühlt sich gut an. Die Süßigkeit ist eine hauptsächlich physische Erfahrung.
Doch wie lange schmecken Süßigkeiten gut?
Das erste Stück Kuchen schmeckt uns sehr gut. Das zweite Stück? Auch noch ganz gut. Das 5. Stück?
Wer isst 5 Stücke Kuchen? Wer isst 50?
Wenn wir unser Glück in physischen Freuden suchen, geraten wir schnell an Grenzen. Vielleicht können wir uns drei, oder auch fünf Stücke Kuchen lang gut fühlen. Vielleicht, großzügig geschätzt, macht das eine halbe Stunde pro Tag. Und dabei beachten wir nicht die ganzen negativen Folgen von fünf Stücken Kuchen.
Physisches reicht also nicht.
Kommen wir daher zum zweiten Ansatz, Glück zu suchen:
Durch Kunst und Kultur.
Gemälde zum Beispiel. Schöne Gemälde betören unsere Augen, aber sie können auch zum Nachdenken anregen. Bei vielen Gemälden geht es nicht nur um deren Ästhetik, sondern um eine Botschaft oder zumindest ein Gefühl wie Hoffnung oder Wut, das sie hervorrufen sollen.
Deren Wirkung geht über die Wirkung bloßer Sinnesreize hinaus, zumindest bis auf die Ebene der Emotionen und sogar bis hin zu reinen Gedanken oder Ideen.
Ähnliches kann zutreffen auf Architektur, Tanz und Ähnliches, wo äußere Objekte zu feineren, inneren Regungen führen.
Auch das ist recht begrenzt. Selbst das schönste Van-Gogh-Gemälde möchten ausgewiesene Liebhaber nur für einige Minuten betrachten. Vielleicht wenige Stunden, wenn es sich um sehr große Liebhaber handelt.
Selbst die tollsten sogenannten physisch-psychischen Freuden, also Freuden, die ihren Ursprung in der physischen Welt haben, aber tiefere oder feinere Reaktionen in uns hervorrufen, halten daher nicht sehr lange.
Betrachten wir also die dritte Art, Freude zu suchen: rein psychische Freuden.
Wenn wir über etwas Angenehmes, wie etwa uns liebe Menschen oder Dinge, die wir mögen, nachdenken, dann gibt uns das ein angenehmes Gefühl.
Tagträumen zum Beispiel. An uns liebe Menschen denken. Von der Zukunft träumen. Uns tolle, schöne Dinge vorstellen. Dabei fühlen wir uns wohl. Doch wie lange kann das funktionieren?
Uns nur in unsere eigene Fantasiewelt zurückzuziehen, ist nicht unsere Natur. Wir leben in unserer Welt und wollen im Einklang mit ihr leben, nicht uns von ihr abwenden.
Der vierte Ansatz, Zufriedenheit und Glück zu finden, ist der psycho-spirituelle Ansatz.
Dabei füllen wir unseren Geist auch mit einem Gedanken, jedoch mit einem bestimmten Gedanken, der eine Brücke zwischen unserer inneren Welt und der Welt um uns herum baut und beide miteinander verbindet.
Das kann nur der Gedanke an etwas sein, das uns immer begleitet und überall dort hingeht, wo wir hingehen, überall dort hinhört, wo wir hinhören, und überall dort hinsieht, wo wir hinsehen.
Damit kann es nur der Gedanke an unser eigenes Bewusstsein sein, der uns wirklich beständig glücklich und zufrieden macht.
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