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MSC

Die vergessene Grundlage von Sicherheit – Ein anderer Blick auf die Münchner Sicherheitskonferenz

Während sich bei der Münchner Sicherheitskonferenz Staats- und Regierungsvertreter über Sicherheit, Verteidigung und geopolitische Strategien austauschen, stellt sich eine grundsätzliche Frage:

Was ist die Grundlage von Sicherheit?

Reicht militärische Abschreckung? Reichen Bündnisse und strategische Interessen? Oder beginnt Sicherheit in der Geisteshaltung derjenigen, die Verantwortung tragen – und in der Art, wie wir uns als Menschheit verstehen?

Im folgenden greifen wir diese Frage auf und führen sie über das offizielle Ziel der Konferenz hinaus: Sicherheit nicht nur als strategische, sondern als menschliche und geistige Aufgabe zu betrachten.

 

Was ist notwendig für Sicherheit und Frieden?

Je mehr die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft das Wohl aller Menschen und Länder im Blick haben – und nicht glauben, sie könnten für den materiellen Vorteil des eigenen Landes andere schädigen –, desto größer sind Sicherheit und Frieden.

Solange Eigeninteressen von Politikern, wirtschaftlichen Entscheidungsträgern oder nationale Vorteile über die Rechte, Interessen und das Wohlergehen anderer gestellt werden, wird es keine dauerhafte Sicherheit und keinen echten Frieden geben.

Verantwortliche Führung bedeutet, dem eigenen Land gerecht zu werden – aber in harmonischer Abstimmung und Zusammenarbeit mit anderen Ländern, nicht in Gegnerschaft. So wie Eltern für ihre Familie sorgen und zugleich in Beziehung zur größeren Gemeinschaft, zur Nachbarschaft und zur Gesellschaft stehen, so stehen auch Nationen in Beziehung zueinander.

Wir leben als Menschen in Familien, Gemeinschaften, Völkern, Ländern und Kontinenten – und letztlich in einer gemeinsamen Menschheitsfamilie. Wenn wir das verstehen und auch innerlich fühlen, verändert sich unsere Haltung.

Der indische Philosoph und spirituelle Lehrer Prabhat Ranjan Sarkar formulierte es so:

„Die gesamte Menschheit des Universums ist eins und unteilbar. Die Probleme der Menschheit können nur durch eine universale Sichtweise gelöst werden.“

 

Eine solche Sichtweise bedeutet nicht, nationale Verantwortung aufzugeben. Sie bedeutet, sie zu erweitern. Wer für sein Land Verantwortung trägt, trägt zugleich Verantwortung im größeren Ganzen. Sicherheit entsteht dann nicht gegen andere, sondern in Beziehung zu ihnen.

Dazu braucht es eine ganzheitliche, allumfassende Sichtweise – und eine tägliche Praxis, die diese Sicht im eigenen Leben erfahrbar macht. Sicherheit beginnt im Denken, vertieft sich im Fühlen und zeigt sich im Handeln.

Einen solchen Weg bieten wir an.


(Bild: neu erstellt)


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