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Geh voran: Eine Erinnerung an unsere menschliche Kraft

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Wie geht es dir in diesen dunklen und kalten Wintertagen?

Gerade in dieser Jahreszeit kann es leicht geschehen, dass wir träger werden und unsere Tatkraft nachlässt. Der innere Antrieb wird schwächer, und die Energie zum Handeln scheint manchmal fern.

Was hilft uns, diese Trägheit zu überwinden und aktiv, tatkräftig zu bleiben?
Es sind gute Gewohnheiten, eine unterstützende Gemeinschaft und eine Liebe, die uns innerlich stärkt und bewegt.

In der folgenden Lehrgeschichte über den Gelehrten Rohita macht Shrii Shrii Anandamurti deutlich, dass wahres Menschsein nicht im Stillstand oder bloßem Wissen besteht, sondern im fortwährenden Voranschreiten – innerlich wie äußerlich.

„In jenen Tagen lebte ein großer Gelehrter namens Rohita. Er war wie ein Ozean des Wissens, doch körperlicher Arbeit war er abgeneigt und tat tagelang nichts anderes, als die Schriften zu studieren. Weder leistete er der Welt einen nennenswerten Dienst, noch war er sich selbst oder der Gesellschaft von Nutzen.

Eines Tages beschloss sein Vater daher, ihm eine Lektion zu erteilen, und sagte:

„Sieh, Rohita, wer hart arbeitet und der glühenden Sommerhitze trotzt, auf dessen schweißbedecktem Gesicht spiegelt sich eine göttliche Schönheit. Selbst Indra, der König der Götter, heißt einen solchen Menschen als seinen Gefährten willkommen, denn die Eigenschaften der Bewegung sind deutlich in seinem Gesicht erkennbar. (Hier bedeutet Indra‚Energie‘.) Ein solcher Mensch wird von allen geachtet und verehrt. Daran sollst du dich erinnern, Rohita.

Und du sollst dir auch merken, dass der größte Leitspruch für das menschliche Dasein lautet:
‚Caraeveti, caraeveti‘ – ‚Geh voran, geh voran.‘
Bleib nicht stehen.“

Rohitas Vater fuhr fort:

„Sieh, wenn Menschen in Unwissenheit versinken, im Schlaf der Dunkelheit verharren, sich im Zustand der Untätigkeit verlieren und untätig denken: ‚Werde ich das tun können? Nein, nein, das ist unmöglich‘, dann können sie keinerlei Arbeit verrichten.

Der Mensch sollte innerlich denken:
‚Ich werde die Arbeit tun; ich muss die Arbeit tun. Wenn andere es konnten, dann werde auch ich es können. Ich bin niemandem unterlegen. Auch ich bin in die ruhmreiche menschliche Familie hineingeboren worden. Auch ich bin ein gesegnetes Kind von Parama Puruśa [Höchste Bewusstsein].‘

Wer als Mensch geboren ist und ruhmreiche Taten vollbringt, wird gewiss Mensch bleiben und schließlich zu einem vorbildlichen Diener der höchsten Güte werden. Sein Leben wird mit Sicherheit zu einem ruhmvollen Erfolg gelangen.“

 

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Ankündigungen

MENSCHLICHE WELT Neujahrskonferenz

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7.-11.01. 2026
Ananda Ashram, Wolfegg 

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Mit der Neujahrskonferenz beginnen wir das neue Jahr in spiritueller Gemeinschaft unter der Inspiration des Göttlichen Bewusstseins.

In diesem Fluss meditieren, arbeiten, singen – ja, leben wir zusammen.

 

Hier kannst du dich anmelden:

https://www.menschlichewelt.de/veranstaltung/menschliche-welt-neujahrskonferenz-2026/

 

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