Ist Deutschland am Ende?
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Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen steigt rasant, die Profite von einigen der Kronjuwelen der deutschen Industrie brechen beinahe sturzflugartig ein. Zu hohe Energiekosten sowie hohe und komplizierte Steuern und Abgaben machen Deutschland als Produktionsstandort wettbewerbsunfähig.
Die Wiederinbetriebnahme der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 sowie Investitionen in moderne Kraftwerkstechnologien stellen erprobte und nicht spekulative Wege dar, um die Energiekosten in Deutschland nachhaltig zu senken. Beide Ansätze werden von den Regierenden derzeit jedoch abgelehnt oder gar aktiv behindert.
Gleichzeitig sind die Sozialsysteme bis an ihre Grenzen belastet. Die Steuer und Abgabenlast zu senken bedeutet für den Staat, auf Einnahmen zu verzichten. Geringere Einnahmen erzwingen entweder geringere Ausgaben oder die Aufnahme neuer Schulden.
Die Sozialausgaben zu kürzen ist, politisch extrem unpopulär. Von Rentnern über Geringverdienern bis zu Bürgergeldempfängern sind Millionen Wahlberechtigte Empfänger dieses Systems. Jede ernste Reform daran grenzt an politischen Selbstmord, den eine Klasse von Karrierepolitikern nicht wagen kann.
Neue Schulden werden durch schwindendes Vertrauen der Finanzmärkte erschwert. Die Zinsen, die der Staat zahlen muss, um neue Schulden aufnehmen zu können, steigen unaufhörlich. Kurz gesagt: Der Staat kann sich neue Schulden kaum mehr leisten.
Die Situation scheint ausweglos verfahren.
Aber ist sie wirklich unlösbar?
Manchmal muss es erst schlimmer werden, bevor es besser werden kann. Sobald sich die Umstände verändern, verändern sich auch die Möglichkeiten.
Ich möchte selbst nicht frieren und wünsche es niemand anderem. Die Realität ist jedoch, dass viele Menschen ohne komfortable Heizsysteme, wie die bei uns üblichen, in kalten Regionen leben.
Ein Winter des Frierens, vor allem in Berlin, könnte möglicherweise den Anstoß zu einer Besinnung auf eine vernunftgeleitete Energie- und Außenpolitik geben. Mitunter scheint ein starker Impuls erforderlich, um festgefahrene Denkmuster in Bewegung zu bringen.
Ist Deutschland also verloren?
Nein, denn viele Probleme sind selbstgemacht und nur im überbordenden Wohlstand überhaupt denkbar. Je weiter das Pendel in Richtung der Irrationalität ausschwingt, desto höher wird der Widerstand, den die resultierenden Schmerzen gegen dieses Pendel ausüben.
Wie weit das Pendel noch ausschlagen muss, bevor es beginnt, sich in Richtung von Rationalität umzukehren, weiß ich nicht. Was ich jedoch weiß, ist, dass das Universum nie geradlinig verläuft. Jede Bewegung ist eine Wellenbewegung. Was hinaufsteigt, fällt auch wieder herab. Es ist nur eine Frage der Zeit.
Bis es soweit ist, können wir Spiritualisten besonders profitieren. Je schwieriger die äußeren Umstände sind, desto mehr sind wir gefordert, Freude und Zufriedenheit aus uns selbst zu schöpfen. Wir müssen diese Herausforderung nur annehmen, dann können wir uns über diesen inneren Wachstumsbeschleuniger kosmischen Ausmaßes freuen.
Alles was geschieht, geschieht zum Wohle des Universums. Wir müssen es nur sehen wollen.
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