Kognitive Verteidigung ist wichtiger denn je
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Obwohl es in den USA geschah, haben wohl auch viele Deutsche das Attentat auf den konservativen Meinungsführer Charlie Kirk am 10. September mitbekommen. Hier dennoch ein kurzer Überblick über die Geschehnisse:
Bei einer öffentlichen Veranstaltung an einer Universität im US-amerikanischen Bundesstaat Utah hielt der Gründer und Führer der amerikanischen Jugendbewegung „Turning Point USA“ (kurz: TPUSA) eine seiner üblichen Debatten ab, bei denen er sich den Argumenten Andersdenkender stellt. Charlie Kirk war unter anderem bekannt für seinen scharfen Geist, seine starken Überzeugungen und seinen stets respektvollen Umgang selbst mit seinen ungezügeltsten Kritikern.
Mit nur 31 Jahren hatte Charlie Kirk mit TPUSA eine Graswurzelorganisation geschaffen, die von lokaler bis nationaler Ebene Millionen, vornehmlich junger, konservativer Amerikaner vernetzte und beeinflusste.
Wahrscheinlich war Charlie Kirk authentisch, und wahrscheinlich wurde ihm seine Aufrichtigkeit, gepaart mit seiner Schaffenskraft, zum Verhängnis.
Am 10. September wurde er vor etwa 3000 Veranstaltungsteilnehmern auf offener Bühne erschossen. Die Gräueltat wurde live an viele Tausende weiterer Zuschauer übertragen und verbreitete sich im Internet wie ein Sturm.
Auf das Attentat folgte eine staatliche Reaktion, der keine mir bekannten Superlative ausreichend Rechnung tragen.
Das Vermächtnis von Charlie Kirk sollte für alle Zeiten zementiert werden: „Charlie war einer von uns!“
Ein vermeintlicher Täter war auch schnell gefunden. Angeblich soll ein geistig verwirrter, linksradikaler und transsexueller Einzeltäter namens Tyler James Robinson mit einem Scharfschützengewehr aus mehreren Hundert Metern Entfernung geschossen haben.
Diese Version der Ereignisse erinnert an das Attentat auf JFK, der auch öffentlich von einem Einzeltäter erschossen worden sein soll.
Es gibt viele Hinweise darauf, dass diese Version viele Fragen offen lässt – zum Beispiel das Bild der Einschusswunde.
Motive gibt es einige. So wurde Kirk beispielsweise zunehmend kritischer gegenüber Israels Vorgehen in Gaza.
Aufgrund des Attentat auf Kirk schränkt die Regierung von Donald Trump die Meinungsfreiheit ein.
War Meinungsfreiheit während der Wahl noch ein hohes Gut und großes Wahlversprechen Trumps gegen die „links-woke-cancel-culture“, ist es nun nicht nur richtig, sondern notwendig, Hass Rede, die Individuen wie Tyler James Robinson angeblich zu blutrünstigen politischen Gewalttaten verleitet, unter Strafe zu stellen. Auch der „radikale Unterstützer freier Meinungsäußerung“ Elon Musk unterstützt dies – und mit ihm wohl ein großer Teil der millionenstarken jungen Unterstützer Basis von Charlie Kirk und damit der neuen Rechten in den USA.
Wir leben in Zeiten extremer Manipulation, deren tatsächliche Drahtzieher größtenteils unbekannt bleiben.
Wie können wir uns dagegen wehren?
Aus meiner Sicht hilft zunächst nur, selbst gedanklich frei und unabhängig zu bleiben. Kognitive Verteidigung ist hier das Schlagwort.
Ein Kernaspekt der kognitiven Verteidigung ist es, sehr genau zu regulieren, welchen Informationen man sich aussetzt. Ich beobachte bei mir selbst: Konsumiere ich viel Mainstream, fange ich an, in den Denkmustern des Mainstreams zu denken. AfD gut oder AfD blöd – es hängt erschreckend stark davon ab, wem ich zuhöre.
Man muss leider davon ausgehen, dass die Massenmedien manipuliert sind, und sollte sie zumindest hinterfragen, wenn nicht minimieren. Das ist ein wichtiger Bestandteil, um die eigene kognitive Verteidigung zu stärken.
Noch wichtiger ist es, zu lernen, die eigenen geistigen Prozesse in Echtzeit zu reflektieren und zu hinterfragen. Hier wirkt meiner Erfahrung nach nichts so gut wie regelmäßige Meditation auf das höchste Bewusstsein.
Im Kern sind wir reines Bewusstsein und können uns stets den Ursachen unseres Denkens und Handelns bewusst sein. Für die meisten, und mich ganz sicher, erfordert das tägliche Übung.
Indem wir unsere eigene kognitive Verteidigung stets verbessern und damit überhaupt selbst die Fähigkeit entwickeln, unabhängig von den Einflüssen des Systems zu denken und zu handeln, werden wir zu Multiplikatoren der Freiheit. Kognitive Verteidigung zu üben ist heute daher wichtiger denn je.
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