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Der fehlende Schlüssel zu einem ganzheitlichen und wirkungsvollen Bildungssystem

Wie sieht eine gelingende schulische Erziehung aus? Grundlegend gesagt, sollten Schülerinnen und Schüler Anleitung erhalten, mit denen sie die Ebenen ihres Daseins systematisch und effektiv entwickeln können. Das heißt, dass ihre körperlichen, intellektuellen („geistigen“) und intuitiven („spirituellen“) Anlagen in gesunder und natürlicher Weise wachsen dürfen. Dies sichert das Wohlbefinden der Heranwachsenden.

Fakt ist: zur Zeit ist diese Balance drastisch aus dem Gleichgewicht – mit verheerenden und messbaren Folgen: Fast jeder Zweite Schüler in Deutschland leidet unter Stress. Viele von den Betroffenen leiden außerdem an körperlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Schlafstörungen.i Jeder Dritte Schüler leidet zudem an depressiven Stimmungen.ii

Diese Liste ließe sich sicher noch um einiges weiterführen. Sie bestätigt mit Zahlen, dass unsere Schulen – die ein Ort der Entfaltung sein sollten – viel zu häufig nicht das Wohl der Schülerinnen und Schüler gewährleisten können.

Unter genauer Betrachtung scheint schon die klassische Herangehensweise an den Lernprozess defekt zu sein. Junge Kinder etwa werden häufig als „intelligent“ gelobt, wenn sie eine ausgeprägte Fähigkeit besitzen, Dinge unterscheiden zu können (Formen, Farben, Buchstaben, …).

Nicht immer, aber doch häufig gelten im Klassenzimmer solche analytischen oder intellektuellen Fähigkeiten als vorbildlich, während tiefere Qualitäten wie tiefe Konzentration, Geduld oder die Fähigkeit zur Reflexion höchstens vernachlässigt werden und nach und nach aussterben. Mit der Folge, dass Aufmerksamkeitsspannen sinken, Kinder impulsiver handeln, durch ständige Ausrichtung nach außen für Werbung anfälliger werden, etc.iii

Meditation ergänzt nach außen gerichtetes Lernen mit einer Ausrichtung nach Innen und schafft Balance. Meditationsangebote an Schulen wie „Quiet Time“ mit der TM-Technikiv etwa haben sich als extrem praktisch umsetzbar erwiesen mit signifikant messbaren Veränderungen im Verhalten, den schulischen Leistungen und dem insgesamten Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler wie auch der Lehrkräfte.v

Besonders vielversprechend erscheint die Neohumanistische Erziehung, die ebenfalls auf Meditation als zentralen Bestandteil des Schulalltags setzt. Durch Kombination von Körperübungen (Yoga Asanas), Atemübungen, singen und Konzentration auf eine feine Idee (Baba nam Kevalam = Einzig das unendliche Bewusstsein) werden die Lernenden ruhiger, zentrierter, entspannter, glücklicher.

Oft wird in der Schule „mehr Konzentration!“ gefordert. Aber die einzige Technik, die dafür gegeben wird, heißt sich mehr anzustrengen. Meditation lehrt, feinere Aspekte von Konzentration zu entdecken und zu entwickeln.vi

ihttps://www.dak.de/dak/bundesthemen/fast-jeder-zweite-schueler-leidet-unter-stress-2116176.html#/

ii https://www.dak.de/dak/bundesthemen/depressive-schueler-2127760.html#/

iii https://neohumanisteducation.org/curriculum/meditation/

iv https://friends-project.eu/the-quiet-time-tm-programme/

v https://cwae.org/research_intro.php

vi https://neohumanisteducation.org/curriculum/meditation/

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