Nato-Rüstung in Deutschland: Mehr Produktion, aber wem dient sie?
Der US-Kriegsminister Hegseth und sein deutscher Amtskollege Pistorius haben in Washington vereinbart, mehr Nato-Rüstung in Deutschland herzustellen. Sie erinnerten dabei an Projekte, die schon laufen wie F-35-Teile in Weeze und Patriot-Munition in Schrobenhausen.
Privat und profitgetrieben
Die Rüstungsindustrie in Deutschland und in den USA ist privat. Konzerne folgen dem Profit. Aufträge, Lizenzen und Standorte werden verhandelt, solange sie sich rechnen.
Das bedeutet, dass Verteidigung und Gewinnkalkül ineinander laufen und die ethische Grenze verwässert.
Waffen sollten keine profitable Ware sein.
Staatlich, nur zur Verteidigung
Die MENSCHLICHE WELT will, dass die Rüstungsindustrie in staatlicher Hand ist und ausschließlich der Verteidigung dient. Kein Exportgeschäft als Geschäftsmodell, keine Expansion aus Renditegründen. Verteidigungsfähigkeit ja, Profitmaschine nein.
Und sie soll unter der Kontrolle ethischer, weiser und fähiger Führer stehen. Kontrolle heißt hier auch Verantwortung: öffentliche Rechenschaft, klare Grenzen und Führung, die dem Wohl der Menschen verpflichtet ist, nicht dem Aktienkurs.
Praktisch heißt das: Produktion und Lizenzen öffentlich prüfen, Kapazität an echte Verteidigungsnotwendigkeit binden und Friedenspolitik betreiben.
Rüstung kann dem Gemeinwohl dienen, wenn Besitz, Zweck und Führung stimmen: staatlich, nur zur Verteidigung, unter ethischer Kontrolle. Das kann Sicherheit und Arbeit begünstigen, ohne dass Profit die Richtung vorgibt.
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