Neujahr 2026 und der Pulsschlag der Geschichte
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Ich übersetze hier Auszüge aus einer Rede von Shrii Shrii Anandamurti zum bengalischen Neujahr, die mich sehr inspiriert.
Was er darin ausspricht, ist nicht nur für die rund 160 Millionen Bengalen von Bedeutung, sondern für Menschen aller Völker und Kulturen.
Beginn der Übersetzung:
Der Mensch muss voranschreiten und dabei das Klirren und die finsteren Blicke des Todes unbeachtet lassen.
Nur diejenigen, die auf diese Weise vorwärtsgehen, sind fähig, Geschichte zu machen.
…
Auf diesem Weg der geschichtlichen Bewegung – was ist das Gesetz der Bewegung? Bewegung ist niemals geradlinig, vielmehr ist sie stets in Wellenbewegungen, sie ist immer pulsartig.
Jeder Neujahrstag ist der Ausgangspunkt eines rhythmischen Voranschreitens in der Geschichte.
Daher blicken die Menschen in diesem Abschnitt von Stillstand und Beschleunigung zum Neujahr zurück und erkennen, dass sie vorangeschritten sind und vieles hinter sich gelassen haben; zugleich schauen sie nach vorn und sehen vieles vor sich – sie erkennen, dass sie in der Zukunft noch vieles zu tun haben. Entsprechend machen sie zahlreiche Pläne und Programme, um das kommende Jahr auf fruchtbare Weise zu nutzen.
Dieser Neujahrstag ist der Tag der Erinnerung an unsere früheren Entschlüsse, an dem wir uns unserer vergangenen Gelübde erneut bewusst werden. Durch die Überprüfung unserer früheren Fehler finden wir die korrigierenden Maßnahmen, die uns helfen werden, genügend Kraft zu gewinnen, um mit neuem Eifer voranzuschreiten.
…
Dies ist ein Tag der Freude, und inmitten dieser Freude werden die Menschen*** Wege bestimmen müssen, ihr individuelles und kollektives Leben zu verbessern und ihre Mittel für ihren zukünftigen Fortschritt zu entwickeln.
Nānyah panthā vidyate ayanāya.
„Es gibt keinen anderen Weg für eine lebendige Gemeinschaft als diesen.“
Dies ist nicht die Zeit für Trägheit, sondern die Zeit intensiver Tätigkeit. Möge jeder Augenblick eurer kostbaren Zeit sinnvoll genutzt werden. Mit diesen Worten schließe ich meine Ansprache.
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*** In seiner Rede über das bengalische Neujahr sprach Shrīi Shrii Anandmurti hier von den Bengalis. Das Wort „Bengalis“ wurde durch „Menschen“ ersetzt, um die Bedeutung auf alle Menschen und Völker zu beziehen.
Quelle: Bengalee New Year
Veröffentlicht in: A Few Problems Solved Teil 5











