Weshalb kann die offizielle Sicht zu Corona so erfolgreich verbreitet werden?

Weshalb kann die offizielle Sicht zu Corona so erfolgreich verbreitet werden?

Die offizielle Version zu Corona behauptet, von dem Virus gehe eine solche Gefahr aus, dass er letztlich die gesamte Gesellschaft bedrohe.

Diese Sichtweise hält einer kritischen Überprüfung der Fakten nur schwer stand. Angefangen bei einer wissenschaftlich nachgewiesenen Sterblichkeit, die mit etwa 0,1 bis 0,3 Prozent höchstens im Bereich einer starken Influenza liegt, über das durchschnittliche Alter der verstorbenen von über 80 Jahren, der Verwendung von nicht validierten, fehleranfälligen Tests hin zur Reproduktionszahl R, die nach Angaben des RKI bereits vor den harten Maßnahmen von selbst unter den kritischen Wert von eins gefallen war. (Siehe Grafik auf Seite 14 des verlinkten PDF’s)

Dies sind nur ein paar unbestrittene Daten, die eine breite, kritische Debatte am Regierungskurs in den Massenmedien auslösen sollten.

Das geschieht jedoch nicht. Stattdessen halten die Massenmedien das Bild einer essentiellen Bedrohung weiter aufrecht – neuerdings besonders durch die Verbreitung von rasant steigenden Infektionszahlen, ohne die zur richtigen Einordnung notwendige Angabe der Testanzahl und der Wahrscheinlichkeit für falsch positive Resultate.

Und es wirkt. Auch wenn ein großer Teil der Bevölkerung zumindest skeptisch gegenüber der offiziellen Corona-Version ist, ist es noch (!) nicht die Mehrheit. Das können wir zum Beispiel an den vielen Rissen erkennen, die sich anhand dieser Frage im persönlichen Umfeld Vieler aufgetan haben und immer noch weiter auftun.

Weshalb ist eine offensichtlich unvollständige Darstellung von Politik und Massenmedien so erfolgreich?

Aufschluss liefert ein Blick in die Wikipedia. Dort findet sich eine Liste kognitiver Verzerrungen, die man als wissenschaftlich bestätigte Schwachstellen unseres Geistes auffassen kann.

So zum Beispiel das “Beharren auf Überzeugungen”, das sich im “Beharren auf einer hartnäckigen ersten Hypothese, obwohl neue Informationen dieser Information widersprechen”, äussert. Einmal gewonnene Meinungen geben wir also nur ungern wieder ab, ungeachtet der Faktenlage. Ist ein Narrativ erst geprägt, bleibt es oft lange verhaften und ist nur mühsam zu korrigieren.

Eine weitere kognitive Verzerrung ist die “Verzerrungsblindheit” oder “Die Tendenz, sich für unbeeinflusst zu halten”. Wir tendieren also dazu, Meinungen die wir von aussen aufnehmen, als unsere eigenen anzusehen, ohne das wir uns ihrer Herkunft bewusst sind. Wer einem Medium vertrauen schenkt, ließt es oft unkritisch und identifiziert sich anschließend mit der aufgenommenen Meinung. Eine sachliche kontroverse wird dann schnell als ein Angriff auf die eigene Intelligenz und die eigene Persönlichkeit gewertet. Es kommt zu einer schutzhaften Abwehrreaktion, die ein Umdenken stark erschwert.

Auch die sog. “Survivorship Bias” hilft dabei zu verstehen, weshalb die offizielle Version zu Corona so effektiv verbreitet werden kann. Dabei handelt es sich um eine “Verzerrung zugunsten der Überlebenden oder Erfolgreichen” während “Erfahrungen erfolgloser Individuen” nicht gleichermaßen berücksichtigt werden. Das ist ein Grund, weshalb die Diskreditierung von Autoritäten wie Prof. Bhakdi und Dr. Wodarg wirkt. Sie werden diffamiert und zu sozial Aussätzigen herab gestuft. Sie verlieren das Ansehen der Gemeinschaft und werden als unglaubwürdige “Verlierer” wahrgenommen, während die Macht und der soziale Status der Regierung sie glaubwürdig erscheinen lässt.

Die “Emotionale Beweisführung” beschreibt “die Neigung, eine empfundene Emotion als Beweis für eine Annahme zu betrachten.” Werden Behauptungen aufgestellt und gleichzeitig entsprechende Gefühle erzeugt, erhöht das unsere Bereitschaft die Behauptung als Wahrheit zu akzeptieren. In extremer Form wird diese Technik von der Bild Zeitung angewandt, aber sie ist auch in vermeintlich seriöseren Publikationen allgegenwärtig.

Die letzte aber vielleicht eingängigste Schwachstelle unseres Geistes ist der “Wahrheitseffekt”. Er beschreibt “die Tendenz, Aussagen, die zuvor bereits gehört oder Wahrheitseffekt gelesen wurden, einen größeren Wahrheitsgehalt zuzusprechen als solchen, die erstmals gehört werden.” Damit ist klar, weshalb Informationen, die nahezu ständig auf allen Kanälen gesendet werden eine größere Verbreitung finden, als solche die hin und wieder aus den alternativen Medien zu denjenigen durchdringen, die sich nicht vorwiegend alternativ informieren. Daran ändern auch sporadische Darstellungen alternativer Ansichten etwa bei Markus Lanz oder in der TAZ wenig, denn die schiere Häufigkeit der Wiederholung hat bereits einen stark manipulativen Effekt auf unseren Geist.

Ein wesentlicher Faktor für die erfolgreiche Verbreitung der offiziellen Version zu Corona liegt darin, dass die Massenmedien – gewollt oder ungewollt – Schwachstellen unseres Geistes ausnutzen und so unsere Realität teilweise konstruieren.

Das Bewusstsein über diese Mechanismen unseres Geistes wirkt wie ein erstes Schutzschild, um sich gegen sie wehren zu können. Es reicht jedoch nicht aus.

Um bestmöglichen Schutz zu erreichen müssen wir auf der individuellen Ebene nach Selbsterkenntnis streben. Sie erlaubt besser zu unterscheiden zwischen Gedanken und Meinungen, die wir eigenständig gebildet haben und solche, die wir von aussen aufnehmen. Nicht umsonst ist die Selbsterkenntnis ein Leitbild der Aufklärung! Ein effektives Mittel hierzu ist spirituelle Praxis.

Auf kollektiver Ebene müssen wir an der Schaffung einer Kultur arbeiten, die Selbsterkenntnis jedes Einzelnen fördert und das Ausnutzen von geistigen Schwachstellen ins Licht rückt und entschieden ablehnt.

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