die faulheits-formel

Kann man zu viel Wissen? Folgender Gleichung legt es nahe:

Hingabe = Aktion – Wissen

Wenn wir mehr Wissen ansammeln als wir zur praktischen Anwendung bringen, enden wir mit einem negativen Wert für Hingabe. Ohne Hingabe haben wir keine wirkliche Chance irgendetwas zu machen, denn in alles, was wir machen, sind wir – zumindest zeitweise – eng verwoben. In allem, was wir machen, steckt ein Teil von uns.

Wissen wir nun mehr, als wir Handeln wird unsere Hingabe negativ. Statt uns dingen hinzugeben, ziehen wir uns vor ihnen zurück. Zu voll ist unser Kopf dann mit Gedanken, die oft widersprüchlich zu sein scheinen.

Doch ohne die theoretischen Gedanken mit praktischen Erfahrungen zu füllen, können wir diese Widersprüche nur schwer auflösen. Unser logisches Denken ist auf Informationen angewiesen, die wir von aussen aufnehmen. Ohne sie fehlt die Basis für erfolgreiche Schlussfolgerungen.

Zu viel Wissen – Wissen, das wir nicht praktisch anwenden – kann uns lähmen. Leicht entführt es uns in ein Labyrinth aus Gedanken, dass uns den Weg zu klaren Antworten versperrt. Von Zweifeln paralysiert verfallen wir dann leicht in Lethargie und Bewegungslosigkeit.

Das zu vermeiden ist nicht schwer. Eine weise Selektion von dem, was wir in unseren Geist aufnehmen, ist ein wichtiger Bestandteil – Begrenzung ist ein Muss.

Doch darüber Hinaus können wir die Gleichung auch durch mehr und immer mehr Aktion ins positive verkehren. Wer viel Weiss, muss auch viel tun um sein Wissen praktisch anzuwenden.

Wer sich jedoch mit voller Überzeugung in die Aktion begibt, bleibt stets von Hingabe erfüllt. Unsere Hingabe lässt uns dann in dem aufgehen, was wir tun. Von Freude an unseren Handlungen erfüllt können uns die Schatten der Lethargie nicht erreichen und aktiv zu Leben wird zur Normalität.

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