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2 Ansätze, die Massentierhaltung abzuschaffen.

Die Massentierhaltung reduziert Tiere zu Maschinen, die ihnen Fleisch, Milch, Eier, Wolle, etc. liefern sollen. Es findet durch diese einseitige Ausrichtungauf ihren Nutzwert eine extreme Ausbeutung statt, die zu unsäglichem Leid führt.

Das fängt schon bei der Sprache an. Worte wie „Nutztier“, „Legehenne“, „Mastschwein“, etc. sind bereits Ausdruck von Ausbeutung der Tiere durch den Menschen.

Von den zig Millionen Tieren in Deutschland leben lediglich ein Bruchteil in ökologischer Tierhaltung (von 20,9 Millionen Schweinen z.B. nur 1% [1]).

Auch wird Fleisch aus dem Ausland importiert (6,6% der in Deutschland im Jahr 2022 geschlachteten Schweine waren aus dem Ausland[2]), was mögliche nationale Bemühungen um mehr Tierschutz untergräbt.

In einer neohumanistischen Welt dagegen sind Tiere vollwertige Mitglieder der Gesellschaft. Es werden neben dem Nutzwert auch der Wert der bloßen Existenz der Tiere anerkannt und ihr Leben dementsprechend geschützt.

Tierhaltung nach neohumanistischen Standards gibt es noch nicht – selbst Demeterhöfe verkaufen zum Beispiel männliche Kälber für ihre Schlachtung.

Gleichzeitig kann man niemanden zwingen, sich vegetarisch oder vegan zu ernähren. Diese Entscheidung ist persönlich und resultiert zum einen aus Mitgefühl, zum anderen aus rationalen Verständnis bzw. ethischem Gewissen.

Es braucht erstens einen Bewusstseinswandel, um die Massentierhaltung abzuschaffen. Dieser Bewusstseinswandel sollte Gefühl, rationales Denken und spirituelles Verständnis miteinschließen.

Das bestehende System sollte zweitens in der sozioökonomischen Ebene zum Wohl von Tieren, Bauern und Verbrauchern proutistisch umgestaltet werden. Zu möglichen Ansätzen zählen Dezentralisierung, Förderung regionaler Produktion und Begrenzung des Land- und Viehbesitzes.

Quellen:

[1] https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Tiere-Tierische-Erzeugung/_inhalt.html
[2] https://www.agrarheute.com/tier/schwein/schlachthofranking-2022-zehn-groessten-schlachtbetriebe-606945

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03.-07.01.2024
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